Forensik am Elgym
Das Wahlpflichtfach Biologie mit Barbara Nußbaumer klärt derzeit einen komplizierten Mordfall.
Jemand hat in diesem fingierten Fall den Schulwart vor dem Schuppen in der Nähe der Kastanienbäume ermordet. Die drei Hauptverdächtigen werden seit April mithilfe zahlreicher Spuren mehr und mehr entlastet bzw. belastet.
Folgende Untersuchungen wurden durchgeführt:
1) Fingerabdrücke auf einem Tisch im Schuppen

2) Blutgruppenanalyse einer Blutprobe von einem Ast
3) Fliegenmaden aus der „Leiche“, damit kann der Todeszeitpunkt festgestellt werden
4) Analyse der Haare vom Tatort

5) Mikropflanzenteile in den Schuhen und Kleidung der Verdächtigen: Aesculin beweist die Anwesenheit von Kastanienpflanzenteilen
6) Das Alter eines Apfelsafts in einer vergessenen Trinkflasche wurde mittels Hefezahlbestimmung analysiert.
7) Weitere geplante Analysen: PCR Analyse der Speichel und Blutproben sowie toxikologische Analyse auf Aspirin mithilfe eine UV Spektrometers.
Ob und wie dieser Krimi ausgehen wird, erfahrt ihr bald…
Um sich weiter fortzubilden im Bereich der forensischen Anthropologie hat das WPF gemeinsam mit Frau Prof. Stetina auch noch einen Workshop bei den Profis im Naturhistorischen Museum durchgeführt. Dort wurde ein Todesfall von vor 11000 Jahren im Donauraum aufgeklärt. Die SchülerInnen durften ein Skelett selbst zusammenbauen, Verletzungen und das Geschlecht am originalen Skelett erkennen lernen sowie Grabbeigaben, Pflanzensamen und Tierspuren zuordnen. Echt spannend!
Von Barbara Nußbaumer







