Zwischen Traum und Wirklichkeit – Die 7C entdeckt die Kraft des Theaters
Im Rahmen eines am 09.04.2026 stattgefundenen theaterpädagogischen Workshops tauchte die Klasse 7C in die faszinierende Welt des Theaters ein. Geleitet wurde dieser besondere Tag von der erfahrenen Lehrerin und Theaterpädagogin Bettina Stokhammer, die mit viel Feingefühl, Kompetenz und Begeisterung die Schüler*innen auf eine kreative Reise mitnahm.
Ausgangspunkt bildete das Werk „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler. Doch bevor es an die szenische Umsetzung ging, wurden grundlegende theatrale Fähigkeiten erarbeitet: Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit Körpersprache, Atemtechnik und Stimme. Dabei lernten sie auch für ihren Alltag – etwa für Präsentationen oder mündliche Prüfungen – wie sie mit ihrem Körper, ihrer Kleidung und ihrer Stimme bewusst umgehen können. Ziel war es, Unsicherheiten „aus dem Körper herauszunehmen“ und mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.
Ein besonderer Fokus lag auf der Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen, die sich aus der Traumnovelle ergeben. In offenen Gesprächen reflektierten die Schüler*innen verschiedene Themen und entwickelten daraus eigene Ideen für Szenen. Anschließend wagten sie sich selbst auf die Bühne: Sie erarbeiteten kreative Darstellungen rund um Träume und Albträume.
Dabei vermittelte Frau Stokhammer eine zentrale Botschaft: Im Theater gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Diese Haltung schuf einen geschützten Raum, in dem sich alle ausprobieren konnten. Sie ermutigte die Jugendlichen, sich zu behaupten und ihre Ideen selbstbewusst umzusetzen – ganz nach ihrem Leitsatz: „Behauptet ist behauptet.“
Inspiriert von der Traumnovelle setzten die die Schüler*innen sechs zentrale Themen szenisch um: Schlaf, Unruhe, Verlockung, Bedrohung, Angst und Aufwachen. Mit großem Engagement entwickelten sie eindrucksvolle Szenen, bauten Spannung auf und überzeugten durch ihre Präsenz auf der Bühne.
Gemeinsame Übungen zur Artikulation sowie wiederkehrende Rituale stärkten zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse. Kommunikation, Zusammenarbeit und Teamwork standen dabei stets im Mittelpunkt.
In der abschließenden Reflexion wurde deutlich, wie nachhaltig der Workshop gewirkt hat: Die die Schüler*innen berichteten davon, ihre Ängste und Hemmungen überwunden zu haben, sich mehr zuzutrauen und an ihre eigenen Stärken zu glauben. Sie nahmen wertvolle Erfahrungen mit – über Mut, Ausdruck, Miteinander und die Freude am gemeinsamen Tun.
Die 7C erlebte einen abwechslungsreichen, spannenden und unvergesslichen Workshop, der nicht nur künstlerische, sondern auch lebenspraktische Impulse setzte und sie nachhaltig bereichert hat.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Bettina Stokhammer, die mit ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihrer inspirierenden Art diesen besonderen Tag möglich gemacht hat.
Prof. Eva Spörker-Gauß
Prof. Driss Tabaalite









