Die 3D auf Entdeckungsreise am Marchfeldkanal
Unser Jahresprojekt rund um den Marchfeldkanal führte die 3D in drei spannenden Etappen vom Müllsammeln bis ins Kajak – und machte den Marchfeldkanal zu einem Klassenzimmer unter freiem Himmel.
Den Auftakt bildete am 22. Oktober 2025 das von der EU geförderte Citizen Science Projekt „Plastic Pirates“, bei dem die Schüler:innen selbst Teil der Forschung wurden. Gemeinsam mit der 8B sammelte die 3D am und im Marchfeldkanal Plastikmüll, dokumentierte ihre Funde und erhob wissenschaftliche Daten. Diese wurden anschließend von Mitarbeiter:innen der BOKU ausgewertet. Die Ergebnisse sind im Anhang zu sehen.
Im Mai und Juni 2026 rückte der Lebensraum Wasser in den Mittelpunkt des Biologieunterrichts. Direkt am Marchfeldkanal führten die Schüler:innen eigene Experimente durch, untersuchten das Gewässer und werteten ihre Beobachtungen aus. Ergänzt wurde der Unterricht durch einen spannenden Vortrag von Herrn DI Steiner, einem Mitarbeiter der Marchfeldkanal Betriebsgesellschaft.
Der krönende Abschluss folgte am 22. Juni 2026 – und war gleichzeitig die gelungene Premiere eines neuen Umweltbildungsprojekts. Zu Fuß wanderte die 3D entlang des Marchfeldkanals bis zum Ersten Wiener Fischereimuseum in Strebersdorf. Nach einer stärkenden Pause erfuhren die Schüler:innen bei einer abwechslungsreichen Führung viel Wissenswertes über die Geschichte der Fischerei, heimische Fischarten und die Bedeutung unserer Gewässer. Danach wartete das Abenteuer, auf das viele bereits sehnsüchtig hin gefiebert hatten: Mit Kanus, Kajaks und SUPs ging es – dank der Unterstützung der Marchfeldkanal Betriebsgesellschaft – auf dem Wasser zurück zur Schule.
Die Begeisterung war groß: Gemeinsam paddeln, die Natur aus einer völlig neuen Perspektive erleben, Teamgeist beweisen und dabei jede Menge Spaß haben – besser kann Lernen kaum aussehen. Viele Schüler:innen beschrieben den Projekttag als „cool“, „lustig“ und „spannend“ und stellten am Ende nur eine Frage: „Wann können wir das wieder machen?“
Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial direkt vor unserer Haustür liegt. Der Marchfeldkanal ist weit mehr als ein Bewässerungssystem – er ist Lebensraum, Naherholungsgebiet und ein außergewöhnlicher Lernort, an dem Umweltbildung unmittelbar erlebbar wird.
Unser herzliches Dankeschön gilt Herrn DI Steiner und seinem Team der Marchfeldkanal Betriebsgesellschaft sowie Herrn Scheidl, dem Museumswart und Herrn Spevak dem Kassier des Ersten Wiener Fischereimuseums für die hervorragende Zusammenarbeit und ihre große Unterstützung.
Nach dieser erfolgreichen Premiere steht fest: Dieses Projekt hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Neugier geweckt, Gemeinschaft gestärkt und Lust auf mehr gemacht.
AG Umwelt und Nachhaltigkeit
Mag. Matthias Bernold
Mag.a Ingrid Grebe
Mag.a Lina Schmidl
Mag.a Lucia Simon Medina
Mag.a Barbara Stetina
Mag. Driss Tabaalite








