Naturwissenschaftlicher Projekttag am 10.11.2014

Im November fand der bereits zur Tradition gewordene Naturwissenschaftliche Projekttag statt. Dabei hatten die Schüler und Schülerinnen der 2. Klassen Gelegenheit, drei Stunden Experimente aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik durchzuführen.

Die Biologie stand diesmal ganz unter dem Motto „Ernährung“ und so konnten einige wirklich interessante Fragen erforscht und geklärt werden: Wie viele Würfelzucker befinden sich in 500ml Cola, Eistee oder Hohem C? Die Zuckerberge die sich vor den einzelnen Flaschen auftürmten, waren schon ganz schön erschreckend und werden sicher den ein oder die andere in seinem/ihrem Konsumverhalten beeinflussen. Wie lange muss man Fahrradfahren, Snowboarden oder Laufen um einen Dönerkepab zu verbrennen? Habt ihr gewusst, dass dazu unglaubliche 128 Minuten Fahrradfahren, 110 Minuten Snowboardfahren oder 85 Minuten Laufen nötig sind!
Anhand einer Ernährungspyramide, auf der die SchülerInnen Lebensmittel zuordnen sollten, wurde deutlich gemacht, welche Lebensmittel täglich am Speiseplan stehen und was man nur selten oder in kleinen Mengen essen sollte. Und so manch einem wurde dabei bewusst, das Getränke (am besten Wasser), Kohlenhydrate v.a. in Form von Stärke , wie auch Obst und Gemüse täglich am Ernährungsplan stehen müssen, Süßigkeiten und Fleisch hingegen nur gelegentlich konsumiert werden sollen. Aber welche Lebensmittel enthalten nun eigentlich Stärke? Mit einer einfachen Jodprobe konnte das ganz schnell festgestellt werden. Untersucht wurden dabei Lebensmittel wie z.B. Zucker, Extrawurst, Haferflocken, Ei, Butter, Obst, …, verfärbte sich das Lebensmittel dunkelviolett-schwarz, so war das ein eindeutiger Nachweis für Stärke.
Auch der Geschmacksinn wurde bei der Verkostung von Jogurtsorten ganz schön auf die Probe gestellt. Und so manch feiner Gaumen konnte dabei Dinge schmecken die andern verborgen blieben.

In der Chemie war der Slime, hergestellt aus Guarkernmehl, Borax und Wasser, wieder ein besonderes Highlight. Und das schönste, man konnte damit noch so manchen Schabernack machen und letztendlich sogar mit nach Hause nehmen.

In der Physik wurde Druck ausgeübt, teilweise von innen, um den kartesianischen Taucher sinken zu lassen, aber auch von außen, indem man Aluminiumdosen zur Implosion brachte. Die Forscher und ForscherInnen blieben cool (aber nicht unbeeindruckt), als sie sich flüssigen Stickstoff … mit panischen Augen und einem besorgten Blick der sagte: „Kann da eh nichts passieren?“ … über die Hände fließen ließen, Luftballons bis zur Unkenntlichkeit schrumpften, auch Lebensmittel damit behandelten, um sie anschließend in kleine Teile zu „zertrümmern“. Frei nach dem Motto „Alles schwingt!“ wurden Wellen und Schwingungen in ihren Grundzügen erforscht und spätestens beim Thema Körperschall war jedem/jeder klar, dass selbst ein einfacher Kleiderbügel unter bestimmten Bedingungen einen „ohrenbetäubenden Lärm“ wie eine Kirchenglocke machen kann.

Die Schüler/innen haben einen interessanten Projekttag erlebt, bei der die uneingeschränkte Freude und Begeisterung im Vordergrund standen. Die Rückmeldungen waren unisono: „Super!“ - „Macht echt Spaß!“ - „Interessant!“ - „Cool!“

Das alles so gut geklappt hat, liegt nicht zuletzt auch an den SchülerInnen der 7. und 8. Klassen die uns auch heuer wieder geduldig, motiviert und ausdauernd unterstützt haben. Herzlichen Dank an dieser Stelle euch lieben Helfern und Helferinnen.

Im Namen des NAWI-Teams
Mag. Inge Jöbstl

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